Lass uns noch einmal zu dem Bibelvers in Mk.6/31 zurück kehren und schauen, wie es weiter geht.
Jesus und die Jünger trennten sich von der Menge und sie gingen an einen entlegenen Ort, damit sie sich ausruhen konnten.
Eine Zeit der Ruhe zu finden, war also keine Option, sondern eine Notwendigkeit.
Sie stiegen in das Boot, um auf die andere Seite des Sees zu gelangen. Doch was geschah? Ihre freie Zeit endete, bevor sie richtig begonnen hatte.
Die Menge folgte ihnen über den Landweg und erwartete sie bereits auf der anderen Seite des Sees.
Und was tat Jesus!?!?!?
Schickte Er sie fort, weil Er Seine Ruhe vorzog?
NEIN!
Er war weder verärgert noch verbittert, sondern hatte tiefes Mitleid mit den Menschen und diente ihnen!
Warum?
Weil Er Gottes Herz kannte … und in Gottes Herz sind ?! … In Gottes Herz sind MENSCHEN!
Doch:
Spät am Abend ging Jesus dann auf einen Berg und betete, sprich Er hatte gemeinsame Zeit in der Gegenwart und nahe am Herzen des Vaters bis in die frühen Morgenstunden.
Was zeigt uns das?
Jesus möchte, dass wir auf uns achten, wie wir es aus Seiner Fürsorge für Seine Jünger sehen können.
ABER:
Wir sehen auch, welche Priorität Er Seinem Geist einräumte, als Er die ganze Nacht aufblieb, um zu beten!
So bekam Er die erforderliche Ruhe & Kraft vom Vater für Seinen Geist!
Folge auch Du dem Beispiel Jesu:
Sei tätig, sei mitfühlend und hilf zu jeder Zeit, wenn dich der Heilige Geist dazu anstupst. Aber mache die Zeit allein mit dem Vater, zu einer Notwendigkeit.
Hier muss der Hebel ansetzen.
Bis morgen.
Du bist gesegnet 🙌🏼 und geliebt ❤️ IN Jesus Christus.
